Qualmfrei - Rauchen abgewöhnen Rauchentwöhnung

Nikotinentwöhnung

Nikotinentwöhnung

Nikotinentwöhnung kann in einigen Fällen von einem Tag auf den anderen funktionieren. Es gibt Menschen, die plötzlich entscheiden, nicht mehr zu Rauchen. Diese Menschen sind sicherlich die Ausnahme. Da es sich beim Rauchen nicht um eine schlechte Angewohnheit sondern um eine Sucht handelt, ist die Nikotinentwöhnung nicht einfach. Sie sollte, wenn möglich, schrittweise geschehen, vor allem auch um Entzugserscheinungen zu mindern. Da es neben der physischen auch eine starke psychische Abhängigkeit gibt, ist es bei der Nikotinentwöhnung wichtig, auch hierauf ein Auge zu haben und unter Umständen psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dinge, die bei der Alkohol- und Drogenentwöhnung völlig selbstverständlich sind, werden im Bezug auf die Nikotinentwöhnung oftmals als überzogen angesehen. Da jedoch die Suchtsymptome und -auswirkungen identisch sind, sollten sich Raucher bei der Nikotinentwöhnung dieselben Hilfen holen.

 

Die Nikotinentwöhnung dauert lange. Manche Menschen behaupten sogar, dass die Entwöhnungsphase ähnlich lange dauert, wie die Raucherphase. Da man immer wieder mit Situationen konfrontiert wird, in denen man früher geraucht hat, benötigt man vor allem eine gute psychische Konstitution, um nicht schwach zu werden. Vor allem am Anfang, wenn sich die körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen bemerkbar machen, benötigen Raucher intensive Unterstützung. Der Körper ist durch die Nikotinzufuhr auf genau dies getrimmt und drängt auf Einhaltung der Routine. So ist Nikotinentwöhnung auch immer ein Ändern der Denk- und Verhaltensvorgänge, die direkt mit dem Rauchen zu tun hat. Das Gehirn, das direkt von dem Nikotin beeinflusst wurde, spielt eine zentrale Rolle bei der Nikotinentwöhnung.

Die Nikotinentwöhnung selbst wird man relativ schnell spüren und auch Teile davon als positiv empfinden. Die Atmung wird besser, das Husten wird abklingen und man wird merken, dass man körperlich einfach fitter ist, als noch vor einiger Zeit. Diese positiven Erlebnisse machen die Nikotinentwöhnung einfacher, da ja, trotz der positiven körperlichen Veränderungen, auch die Psyche ohne Nikotin auskommen muss, was wesentlich schwerer ist und länger dauert.

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